In einem tiefen, dunklen Wald 5+

von Paul Maar,
in einer Bearbeitung von Christopher Gottwald und Rainer Hertwig
/ Repertoire

Premiere 12/11/2016

Große ProbeBühne

Der schönen Prinzessin Henriette-Rosalinde-Audora aus Großrieslingen ist kein Heiratskandidat gut genug. Deshalb schmiedet sie einen Plan: Ein Untier soll sie in einen tiefen, dunklen Wald entführen, damit sie dann hoffentlich ein mutiger Prinz rettet. Ihre königlichen Eltern setzen sie an einem Waldrand aus, doch das dort hausende Untier hat mehr Interesse an dem üppigen Fresskorb als an der Prinzessin. In Kleinwinzlingen erfährt Prinzessin Simplinella davon, dass der Retter der Nachbarprinzessin das halbe Königreich von Großrieslingen bekommt. Sie verkleidet sich als Prinz Simpel und macht sich zusammen mit Lützel, einem hörigen Diener der Nachbarprinzessin auf den Weg, um diese aus den Klauen des Untieres zu befreien. Oder muss vielmehr das Untier aus den Klauen der verwöhnten Prinzessin befreit werden?

Paul Maar hat mit »In einem tiefen, dunklen Wald« ein modernes Märchen geschaffen, das mit viel Komik klassische Motive des Genres aufbricht. In dieser Welt ist nichts, was es zu sein scheint: Untiere entpuppen sich als Vegetarier, Prinzen als Prinzessinnen, die mehr daran interessiert sind, selbständig durchs Leben zu gehen als geheiratet zu werden. Diese Komödie unterhält mit überraschenden Wendungen, Sprachwitz und Situationskomik – und erinnert dabei an Klassiker wie den »Sommernachtstraum« oder »Was ihr wollt« von William Shakespeare.

Für Lehrer*innen
Hier finden Sie Unterrichtsmaterial zu dieser Inszenierung

Fotos © Sinje Hasheider

Es spielen: Philipp Kronenberg, Gabriel Kähler, Christine Ochsenhofer, Sophia Vogel Regie: Gertrud Pigor Bühne und Kostüme: Katrin Plötzky Komposition und Live-Musik: Thomas Esser Dramaturgie: Mathias Wendelin

Pressestimmen

Hamburger Abendblatt

"»In einem tiefen, dunklen Wald« heißt ein Märchenstück von "Sams"-Erfinder Paul Maar, das in der Regie von Gertrud Pigor jetzt Premiere am Jungen Schauspielhaus hatte und von Kindern und Eltern gleichermaßen gefeiert wurde. Pigor inszeniert dieses moderne Märchen mit Witz, Ideen und Tempo. […] Mit glühenden Gesichtern verfolgen die Kinder das Spiel, spontane Lacher der Erwachsenen sind Ausdruck der Qualität der Inszenierung."

Hamburger Morgenpost

„Lustvoll und witzig gerät auch Gertrud Pigors Inszenierung am Jungen Schauspielhaus. […] Gut eine Stunde lang laufen sich blasierte Blaublüter, potenzielle Retter und gruselige Untiere über den Waldweg – zum Vergnügen des Publikums! Nichts ist wie erwartet. […] Neben den tollen Darstellern strahlt Thomas Esser als Erzähler und Musiker.“

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